Politische Agrartagung

Zwischen Nahrungsvorsorge, Ökologie und Ökonomie: Die Zukunft der europäischen Gemeinsamen Agrarpolitik im Spannungsfeld zwischen Green Deal und Corona-Pandemie.

 

Heute bin ich bei der politischen Agrartagung live aus dem Europe Direct Informationszentrum in Stuttgart, online aus meinem Wahlkreisbüro mit dabei.

 

Im Oktober 2020 wurden in Brüssel richtungsweisende Entscheidungen zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) getroffen. Sowohl der Rat der EU als auch das Europäische Parlament (EP) haben ihre offiziellen Positionen zur laufenden GAP-Reform verabschiedet. Dies macht den Weg frei für die nun beginnenden Trilog-Verhandlungen zwischen den Institutionen. Rat und EP sind sich dabei einig, die GAP soll ehrgeiziger in ihren Umwelt- und Klimaambitionen werden und gleichzeitig eine nachhaltige europäische Landwirtschaft mit einer tierwohlorientierten Tierhaltung fördern.

 

 

Nur wie genau soll das gelingen?

Die Europäische Kommission hat mit ihrem Green Deal einen Fahrplan für ein nachhaltiges Europa aufgestellt mit dem die Europäische Union (EU) die klima- und umweltpolitischen Herausforderungen in allen Politikbereichen adressiert. Das Ziel ist eine umweltfreundliche Wirtschaft auf einem klimaneutralen, biodiversen und wirtschaftlich nachhaltigen Kontinent. Die Landwirtschaft steht dabei im Fokus mehrerer Strategien, unter anderem der Biodiversitäts- und der Farm-to-Fork-Strategie.

 

Wie wird die Landwirtschaft aussehen, die diesen Anforderungen gerecht wird?

Als wäre dieses Spanungsfeld noch nicht groß genug, überschattet seit diesem Frühjahr die Corona-Krise das politische und wirtschaftliche Geschehen. Kurzfristig leergekaufte Regale und unterbrochene Lieferketten haben die Bedeutung einer europäischen Landwirtschaft und regionaler, nachhaltiger Wertschöpfungsketten deutlich aufgezeigt.

 

Welche Lehren werden wir daraus ziehen?

Im Programm werden interessante Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen erwartet!