Wolf


 

Seit Jahren werden im Schwarzwald immer mehr Schafe, Ziegen und Rinder durch Wolfsangriffe getötet oder verletzt. Landwirte und Weidetierhalter leiden unter massiven Schäden, während das Umweltministerium in Baden-Württemberg weiterhin untätig bleibt.

 

Für mich ist längst klar, dass der Wolf in Deutschland sich in einem günstigen Erhaltungszustand befindet. 


 

Ich fordere ein aktives Wolfsbestandsmanagement, um effektiv gegen Problemwölfe vorgehen zu können und keine Überpopulation zu riskieren. Dazu gehört, dass Problemwölfe schneller entnommen werden können und eine Beweislastumkehr bei Schadensersatzansprüchen eingeführt wird, um den Schadensausgleich deutlich zu vereinfachen und zu beschleunigen. Nur wenn wir den Belangen des Artenschutzes einerseits und dem Schutz von Mensch und Nutztier andererseits gleichermaßen Rechnung tragen, kann das Zusammenleben mit dem Wolf gelingen.

Meine Fraktion hat bereits angekündigt:

"Wir müssen in Baden-Württemberg eine praktikable, unbürokratische und rechtssichere Bestandsregulierung von konfliktträchtigen Tierarten wie Wolf, Biber und Saatkrähe ermöglichen. Die von Manuel Hagel angekündigte Änderung des Jagdrechts ist richtig und wichtig. Wir Freie Demokraten fordern dies seit Jahren und werden einen entsprechenden Gesetzesentwurf unterstützen. Sollte dieser erneut von den Grünen blockiert werden, werden wir einen eigenen Gesetzesentwurf einbringen."

Dr. Hans-Ulrich Rülke, Fraktionsvorsitzender

Die Befürchtung einer erneuten Grünen Blockade wurde erneut die bittere Realität. Deshalb werden wir einen eigenen Gesetzesentwurf einbringen.

Den Wolf hätte man seit Jahren mit ganzjähriger Schonzeit ins Jagdrecht aufnehmen sollen. Damit wäre schon heute eine regulierte und rechtssichere ‚Entnahme‘ dort, wo Wölfe eine Gefahr für Schafe, Ziegen oder Rinder darstellen, möglich.

 

Positionspapier meiner Fraktion zum Wolf



Was kostet der Wolf den Steuerzahler?

Statt dem Wolf viel Geld in den Rachen zu stopfen und goldene Zäune zu bauen sollten wir mehr Mittel für kaputte Klassenzimmer und die überlastete Polizei aufbringen. 2025 wurden 7,3 Millionen Euro für Zäune, Herdenschutzhunde und zusätzliche Beamtenstellen verpulvert. Bei nur vier Wölfen im Land sind das fast zwei Millionen Euro pro Wolf.

Zusammenfassung: Das Land Baden-Württemberg hat nachweislich bereits fast 27 Millionen Euro für den Wolf aufgewendet oder eingeplant. Die tatsächlichen Kosten dürften jedoch deutlich höher liegen, da sich laufende Ausgaben – etwa für Personal, Wolfsmonitoring und Verwaltung –nicht vollständig erfassen lassen.

Die Kosten setzen sich wie folgt zusammen:

Herdenschutz: Durchschnittswert der letzten Jahre laut Ministerium (5,8 Mio. €).

Beauftragung des FVA: 2024 lagen die Kosten bei 1,04 Mio. €

Zusätzlich geschaffene Beamtenstellen durch den Landeshaushalt 2025/2026: 264.000 € jährlich (zuzüglich der bestehenden Beamtenstellen in Behörden und Ministerien)

Pilotprojekt Rinder: 160.000 € jährlich bis 2028 (Gesamtvolumen: 800.000 Euro)

Forschungsprojekt Herdenschutz: 78.000 € jährlich bis 2026 (Gesamtvolumen: 264.000 EUR)

Ausgleichszahlungen: Durchschnittswert der letzten Jahre (4.600 €).

Untersuchungen CVUA/STUA: 2024 waren es 10.000 €


Reden zum Thema Wolf:

 

Ich weise schon lange auf die Möglichkeit von Rudelbildung auch in Baden-Württemberg hin. Es war immer nur eine Frage der Zeit und ist es auch jetzt wieder. Nachzuhören unter anderem in meiner Rede im Landtag vom 8. März 2023. Durch Klicken auf das Bild kommen Sie direkt zu meiner Rede.


Angesichts der neusten Entwicklungen, nämlich der Sichtung von zwei Wölfen, die gemeinsam im Kreis Rastatt von einer Fotofalle aufgenommen wurden, ist diese Rede auch momentan wieder aktuell.

 

Meine Rede vom 22. Mai 2025 zur Entscheidung der EU, den Schutzstatus des Wolfs herabzusetzen. Diese Entscheidung ist richtig und ein wichtiges Signal für Tierhalter. Durch Klicken auf das Bild kommen Sie direkt zu meiner Rede.

Regierungsbefragung:

Thema: Wolfsmanagement jetzt anpassen, nicht abwarten bis es zu spät ist.

Beantragt von der Fraktion der FDP/DVP




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