Waschbär


Die eingeschleppte Art breitet sich weiter aus

 

"Putzig oder gefährlich? Waschbären in BW: FDP fordert, invasive Art stärker zu bekämpfen" - SWR Aktuell 31.10.

 


Wir müssen die Menschen ehrlich über den Waschbären aufklären, denn gesellschaftliche Akzeptanz ist notwendig für eine effektive Populationskontrolle. Wir brauchen ein faktenbasiertes Management des Waschbären. Die Landesregierung stellt den Waschbären über den Schutz heimischer Arten wie Bodenbrüter, Fledermäuse, Kröten, Frösche und andere bedrohte Amphibien- und Reptilienarten. Die Schonzeit für den Waschbären muss unter der Beachtung des Muttertierschutzes endlich ganzjährig aufgehoben werden. Um die Umsetzung dauerhaft sicherzustellen, braucht es eine zeitgemäße Jagdgesetzgebung, Rechtssicherheit für Stadtjäger im urbanen Raum und einen angemessenen strukturellen und finanziellen Rahmen, der dem Aufwand der Stadtjäger im urbanen Raum und der Jäger im ländlichen Raum gerecht wird. Bürger, die durch Waschbären Schäden erleiden, müssen entschädigt werden, anstatt die Last allein zu tragen. Hier muss das Land für unbürokratische Entschädigung sorgen 


Trotzdem fehlen bis heute verlässliche Daten zur Population, was wir seit Jahren kritisieren. 

Die öffentliche Wahrnehmung des Waschbären als „sympathisches Wildtier“ führt oft dazu, dass die tatsächlichen Belastungen ausgeblendet und politische Fehlentscheidungen getroffen werden. 

 

Das ist jetzt zur Entlastung von heimischen Arten, Haus- und Grundbesitzern nötig:  Populationskontrolle braucht ein landesweites Monitoring, die Aufhebung der Schonzeit und eine praxisnahe Anpassung des Jagdrechts für schnelle Eingriffe. Stadtjäger müssen rechtssicher arbeiten können. Dazu gehört ebenso eine transparente Bewertung der wirtschaftlichen Schäden.

Ein realistischer Umgang mit dem Waschbären beginnt außerdem mit ehrlicher Aufklärung. Nur wenn die Bevölkerung nachvollziehen kann, welche ökologischen und wirtschaftlichen Folgen die Ausbreitung hat, entsteht das Verständnis für notwendige Maßnahmen. 

Der Waschbär wirkt auf viele Menschen harmlos oder niedlich. In der Realität zählt er zu den invasiven Arten und breitet sich in Baden-Württemberg seit Jahren stark aus. Die Folgen sind deutlich spürbar: gefährdete heimische Tierarten, Schäden an Gebäuden und auf Grundstücken sowie Risiken durch Krankheitserreger und Parasiten. 


Veranstaltung im Rems-Murr-Kreis

 Wir waren vor Ort in Oedheim auf dem Jagdgut Willenbach, in Remshalden im Rems-Murr-Kreis und in Uhingen bei Göppingen und haben mit Jägern, Stadtjägern, weiteren Experten und Betroffenen gesprochen! Der Bedarf an einer Regulierung der Waschbärenpopulation ist groß! 

Der Landkreis ist ein Hot-Spot für den Waschbären, da sich dieser dort besonders stark ausgebreitet hat Das invasive Tier verursacht auch hier massive Probleme. Schäden an Gebäuden, Hygieneprobleme und Krankheitsübertragung sowie die Bedrohung heimischer Tierarten sind die Folgen. Die Menschen im Landkreis zeigen sich besorgt, das Interesse zeigte sich auch bei unserer Veranstaltung.

Der stark gefüllte Veranstaltungssaal diskutierte gemeinsam zum Thema „Der Waschbär ist putzig aber brandgefährlich. Die Zahl der Mensch-Wildtier-Konflikte steigt stetig. Präventive Maßnahmen helfen, lösen das Problem aber nicht. Die kommunale Ebene hat den Handlungsbedarf längst erkannt, jetzt muss die Landesregierung handeln. Doppelmoral beim Artenschutz können wir uns nicht länger leisten."

 

Anfang Dezember haben wir auf Schloss Filseck in Uhingen bei Göppingen diskutiert - 

"Hoher und Heitlinger: Faktenbasiertes Waschbär-Management ohne Doppelmoral" - 9.12. FDP/DVP

 

Wir waren in Remshalden im Rems-Murr-Kreis, einem Waschbären-Hot-Spot und haben Ende Oktober mit Experten und Betroffenen gesprochen:   

"Haußmann und Hoher: Faktenbasiertes Management des Waschbären ohne Doppelmoral beim Artenschutz" - 31.10. FDP/DVP

 

Erste Talk-Runde der FDP/DVP-Fraktion im September zum Thema Waschbär - darum ging es:

"Hoher: Niedlicher Kleinbär mit verheerenden Folgen – Wir brauchen eine faktenbasierte Waschbärstrategie" - 15.9. FDP/DVP

 

Kurz vor der Landtagswahl im März 2026 kommt Bewegung in die Debatte zum Wildtiermanagement:

CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel hat vor Kurzem eine Änderung des Jagdrechts ankündigt, um Wolf, Biber und Saatkrähe ins Jagdrecht aufzunehmen. Das fordern wir als FDP seit Jahren. Wenn die Landesregierung das ernsthaft angeht, unterstützen wir das – und falls es erneut an grünen Blockaden scheitert, legen wir einen eigenen Vorschlag vor. Der Waschbär gehört hier natürlich genauso berücksichtigt. 

"Rülke: Praktikable, unbürokratische und rechtssichere Bestandsregulierung von Wolf, Biber und Co. ermöglichen" - 28.11. FDP/DVP 



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