"Regelungen Saatkrähe und Biber gefordert
Baden-Württemberg will den Wolf ins Landesjagd- und Wildtiermanagementgesetz aufnehmen. So wäre seine Bejagung grundsätzlich möglich. Die Bauernverbände in Baden-Württemberg fordern zudem die landesweite Regelung für Biber und Saatkrähe"
Die Biberregulierung ist für Baden-Württemberg ein längst überfälliger Schritt
Denn die Fakten zu Schäden, entstanden durch Biber, liegen seit Jahren auf dem Tisch. Nun hat das Umweltministerium erste Schritte eingeleitet, um Konflikte zwischen Naturschutz und Landnutzung besser zu lösen. Doch für viele Betriebe in der Land- und Forstwirtschaft kommt diese Hilfe zu spät – sie spüren die Auswirkungen täglich, sei es durch beschädigte Infrastruktur oder überflutete Flächen.
Bayern zeigt wie ein effizientes Bibermanagement gelingen kann: Dort werden jährlich rund 2.000 Biber entnommen, während in Baden-Württemberg bislang nur in Einzelfällen gehandelt wurde.
Ich habe meine Befürchtungen bereits bei der Einrichtung der neu eingerichteten Clearingstelle geäußert, denn ich bin der Meinung, dass diese nicht ausreichen wird, um die bestehenden Konflikte zwischen Artenschutz und Landwirtschaft zu lösen – zumindest nicht, solange der Biber in Politik und Verwaltung faktisch unter absolutem Schutz steht.
Ebenso muss die finanzielle Unterstützung für Betroffene deutlich stärker in den Mittelpunkt der politischen Diskussion rücken. Es darf nicht sein, dass der Schutz des Bibers über den berechtigten Interessen der Land- und Forstwirtschaft steht und entstandene Schäden nicht angemessen durch einen „Biberfonds“ ausgeglichen werden.
Landtagsbüro
Haus der Abgeordneten
Konrad-Adenauer-Straße 3
70173 Stuttgart
Tel.: 0711 2063 9330
Fax: 0711 2063 14 9330
Wahlkreisbüro
Spießhalden 4
88682 Salem-Mittelstenweiler
Tel.: 07544 96 79 922
Fax: 07544 96 79 923